Jakobs-Kreuzkraut: Tipps zur Bekämpfung

Einzelpflanzen des Jakobs-Kreuzkrautes sollten spätestens zur Blüte mit Handschuhen ausgerissen oder ausgestochen und wegen der Nachreife der Samen umgehend vom Feld entfernt werden (Hausmüll, Verbrennen).

Bei sehr starkem Besatz muss die Wiese oder Weide unter Umständen umgebrochen werden und eine Neueinsaat erfolgen. Mit Blühbeginn des Jakobs-Kreuzkrautes ist der späteste Mahdtermin erreicht. Nur so lässt sich die Bildung reifer Samen und damit die Vermehrung unterbinden. Eine dichte Grasnarbe verhindert die Ansiedlung von Jakobs-Kreuzkraut. Bei lückenhaftem Grünland sollte rechtzeitig die Nachsaat erfolgen.

Mit Grünlandherbiziden wie U46M Fluid, U46D Fluid, Banvel M oder Simplex lassen sich oft nur Teilerfolge erzielen. Die besten Bekämpfungserfolge sind im Rosettenstadium oder bei Wuchshöhen zwischen 15 und 20 cm möglich.

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